Alptekin Kirci, MdL

Kurt-Schumacher-Haus

Odeonstr. 15/16

30159 Hannover
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Am 28. Januar 1971 bin ich als waschechter Hannoveraner geboren – mit deutschtürkischen Wurzeln. In Hannover aufgewachsen weiß ich um die Interessen der Stadt aus vielen Gesprächen in den vergangenen Jahren. Ich kenne unsere Heimat mit den aufgeschlossenen Menschen, fleißigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, den Kleingärten, einer bunten Kulturszene, einem regen Vereinsleben und liebenswürdigen Menschen, die bereit sind anzupacken.

Seit meiner Jugend beschäftige ich mich intensiv mit Politik, 1999 bin ich in die SPD eingetreten. Zunächst wollte ich mich nur ehrenamtlich im Ortsverein Nordstadt engagieren. Dann haben mich die Genossinnen und Genossen der Ortsvereine Nordstadt und Hainholz-Vinnhorst gefragt, ob ich nicht der Nachfolger von Karl Saatze als Bezirksbürgermeister werden will. Heute weiß ich: Wenn man fünf Jahre lang Bezirksbürgermeister eines Stadtbezirks mit ca. 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern war, dann weiß man, was bei der Polizei, der Feuerwehr, den Schützenvereinen, in den Krippen und Kitas, in den Schulen und Altenheimen, bei den Mittelständlern und kleinen Ladenbesitzern, im Sportclub und der lokalen Kulturszene los ist. Ich denke gerne daran zurück: Die Jahre 2001 bis 2006 waren eine sehr intensive und schöne politische Zeit für mich.

Von 2006 bis 2013 war ich für diese Stadtteile Ratsherr im Stadtrat von Hannover, was mir einen umfassenden Einblick in die Kommunalpolitik verschafft hat. Dabei durfte ich wichtige und wegweisende Projekte begleiten, wie die „Soziale Stadt Hainholz“, die Gründung der Kulturgemeinschaft Vinnhorst, den Abschluss der Sanierung der Nordstadt, die Einrichtung der Integrationsbeiräte und die integrationspolitischen Leitlinien der SPD-Ratsfraktion. Seit 2011 bin ich Vorsitzender der SPD in Hannover. Diese Aufgabe übe ich sehr gerne und mit viel Leidenschaft aus.

In meiner ehrenamtlichen Tätigkeit war für mich persönlich das Thema der gesellschaftlichen Teilhabe der Menschen stets von herausragender Bedeutung. Teilhabe bedeutet für mich als Sozialdemokrat, dass ausnahmslos alle Menschen in unserer Gesellschaft aktiv am politischen, kulturellen und sozialen Leben teilnehmen und es aktiv mitgestalten können. Meinem Verständnis nach ist es für unser Gemeinwesen eine Pflicht, allen Menschen eine breite Teilhabe zu ermöglichen.

Als Volljurist habe ich einen „ordentlichen“ Beruf gelernt: Von 1999 bis 2013 habe ich erst als Rechtsanwalt und später als Fachanwalt für Steuerrecht gearbeitet. 2013 wechselte ich in die niedersächsische Landesverwaltung. Als Referatsleiter der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe habe ich die Migrations- und Flüchtlingspolitik in Niedersachsen mitgestaltet.

Meine Tätigkeit in der Staatskanzlei war spannend und facettenreich und daher ein Kapitel in meinem Leben, dass ich nicht missen möchte. Allerdings wollte ich mich in die Politik noch direkter und aktiver einbringen. Ich habe noch nie auf der Zuschauer-Tribüne gesessen – ich war immer mittendrin. Ein großer Antrieb dabei sind natürlich auch meine beiden Kinder. Kinder sind unsere Zukunft und sie verdienen das bestmögliche Umfeld, um aufzuwachsen.

Politik ist für mich mehr als ein Hobby, sie ist meine Leidenschaft, mein Lebensmittelpunkt!

Am 28. April 2017 haben mich die Delegierten der Ortsvereine in der Wahlkreiskonferenz zu ihren Landtagskandidaten im Wahlkreis Hannover-Mitte 28 gewählt. Im Oktober habe ich diesen Wahlkreis direkt gewonnen und arbeite seitdem für Sie im niedersächsischen Landtag.